"...wie Gijon aussieht? Na, ganz aehnlich wie Santander..."

Jose Mari holt uns am Flughafen ab und sofort begeistert mich Cantabria wie immer mit seinen in sattes Gruen gehuellte Huegel.

Die Kehrseite dieses so fruchtbaren Anblicks heisst Regen und kuehle Temperaturen. "Wir hatten heuer noch keine zwei Tage Sommer", meint Jose Mari. "Ideal zum Wandern! Und nach den Temperaturen um die 35 Grad in Toledo, ist das ja vielleicht die bessere Alternative.

Santoña, unser Ziel, ist Santoña und hat sich wenig veraendert: Ludi und Tonin haben nun ihr Baby, Irene moechte immer noch zu ihrem Freund ziehen und im Freundeskreis sitzen alle in einer Bar und trinken ein Bierchen. Jose Mari arbeitet 7 Stunden taeglich im Sommer, Raul, als Maschinist auf einer Faehre auf den Kanaren, taeglich 4 Stunden, Dani sagt nichts (er erklaert spaeter, dass er oft mehr als 12 Stunden in der Arbeit ist). Alle lachen sie , wenn sie Raul, den Star der Truppe, ansehen. "Wir stellen uns vor, dass Raul einen Schluessel in das Zuendschloss der Faehre steckt, umdreht und "hecho!", das wars fuer heute! Dann braucht er seine Ferien!"

Heute haben Nene und ich unsere Freunde verlassen, um sie spaeter auf dem Weg wieder zu treffen!

Auf die Frage, ob er Gijon, unseren Ausgangsort,  kenne, meinte Jose Mari, dass Gijon aussehe wie Santander. Eigentlich saehen alle Staedte auf dem camino del norte aus wie Santander.

Hmm! Malene und ich sehen uns an.

Santander, deren Altstadt aus genau einer Strasse besteht, ist nicht unsere Lieblingsstadt. Noch weniger, als uns Irene in der Tageszeitung zeigt, dass es dort und natuerlich auch in Gijon jetzt gerade regnet.

Aber, wie Marlene es so schoen formuliert: wir sind keine normalen Touristen, wir sind "unterwegs in goettlicher Mission". Das allerdings war bezogen auf die Frage, ob wir bei Ryanair mit unseren Wanderrucksaecken als Handgepaeck durchkaemen. Es hat geklappt und wir schaetzen uns sehr gluecklich, morgen mit dem Wandern zu beginnen.

Puedo hablar con todo el mundo, sobre todo con los amigos de Santonia de una maniera muy relajado. Puedo hablar y entender mucho mejor que la ultima vez. Gracias a nuestras conversaciones cada noche. Es un efecto muy agradable, una maniera de side-effect. Que felicidad! Mañana caminaremos. T.q.

 

raushier am 9.7.12 18:22

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